Restaurant retten: Wie du erkennst, ob dein Betrieb noch zu retten ist, und was jetzt zuerst zu tun ist

Ein Restaurant ist noch zu retten, solange du deine fälligen Rechnungen weitgehend bezahlen kannst und der Betrieb mit jedem Gast einen positiven Deckungsbeitrag verdient. Prüfe als Erstes, ob dein verfügbares Geld plus sichere Einnahmen der nächsten drei Wochen mindestens 90 Prozent deiner fälligen Verbindlichkeiten deckt. Liegt die Deckung darunter oder sind Sozialversicherungsbeiträge offen, rufst du heute einen Fachanwalt für Insolvenzrecht an. Liegt sie darüber, hast du ein Liquiditätsproblem, das sich mit Plan, Zahlen und den richtigen Hebeln lösen lässt.

Es gibt einen Moment, den wir in der Beratung immer wieder erleben, und er sieht jedes Mal gleich aus. Wir sitzen an einem Vormittag im leeren Gastraum. Vor uns liegen Zahlen. Nach vielleicht vierzig Minuten wird der Mensch gegenüber sehr still. Nicht, weil wir ihm etwas Neues erzählt hätten, sondern weil er zum ersten Mal in Euro sieht, wie es um seinen Betrieb steht.

Dieser Beitrag soll dafür sorgen, dass dieser Moment früher kommt. Wer sein Restaurant retten will, braucht zuerst Klarheit und dann die richtige Reihenfolge. Denn bei einer Krise in der Gastronomie entscheidet fast nie die Größe des Problems über den Ausgang, sondern der Zeitpunkt, an dem man es anfasst. Wer früh handelt, hat alle Werkzeuge. Wer spät handelt, hat nur noch den Anwalt.

Bevor du weiterliest

Wir sind keine Rechtsanwälte und leisten keine Rechtsberatung. Dieser Beitrag gibt dir einen Überblick, damit du erkennst, wann es ernst wird. Sobald Zahlungsunfähigkeit, Überschuldung oder offene Sozialversicherungsbeiträge im Raum stehen, gehört dein Fall sofort zu einem Fachanwalt für Insolvenzrecht. Für steuerliche Fragen ist dein Steuerberater zuständig.

Wie ernst ist die Lage in der Gastronomie gerade?

Ernst. Das Gastgewerbe gehört zu den Branchen mit den meisten Insolvenzen in Deutschland. Im ersten Halbjahr 2026 kamen auf 10.000 Unternehmen im Gastgewerbe 59,6 Insolvenzen, im Durchschnitt aller Branchen waren es 36,2. Insgesamt gab es so viele Unternehmensinsolvenzen wie seit 2013 nicht mehr. Wer gerade Druck spürt, ist also nicht allein und auch nicht automatisch schlecht geführt.

Die Zahlen stammen aus der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom September 2026. Höher lag die Insolvenzhäufigkeit nur im Bereich Verkehr und Lagerei. Die Ursachen kennt jeder Wirt aus dem eigenen Alltag: Ware, Personal und Energie sind deutlich teurer als vor ein paar Jahren, der Mindestlohn steigt 2027 auf 14,60 Euro, und viele Gäste kommen seltener oder geben weniger aus.

Eine Sache sagen wir in fast jedem Erstgespräch: Die meisten Betriebe, die in Schieflage geraten, kochen gut. Die Küche stimmt, die Gastfreundschaft stimmt. Was nicht stimmt, ist die Rechnung darunter. Das ist die gute Nachricht, denn Rechnungen lassen sich ändern. Ein Betrieb, der bei den Gästen beliebt ist, hat mehr Substanz als einer, der nur auf dem Papier gut aussieht.

Woran erkennst du, dass dein Restaurant in der Krise steckt?

Eine Krise kündigt sich fast immer Monate vorher an, nur selten auf dem Kontoauszug. Typische Frühzeichen sind ein Konto, das trotz vollem Laden immer häufiger im Dispo landet, Lieferanten, die nur noch gegen Vorkasse liefern, Rechnungen, die du bewusst liegen lässt, und eine BWA, die du lieber nicht mehr öffnest. Je mehr dieser Zeichen zutreffen, desto dringender wird es.

Wir sortieren die Warnsignale in der Beratung nach einer einfachen Ampel. Lies sie ehrlich. Ein "Vielleicht" zählt als Ja.

Grün: aufpassen, aber handlungsfähig

Das Konto schwankt stärker als früher. Du kennst deinen Wareneinsatz und deine Personalkostenquote nicht genau. Die BWA liest du nur noch quer. Rücklagen für die schwachen Monate sind nicht da. Hier reichen Planung und ein ehrlicher Blick in die Zahlen.

Gelb: es wird eng

Du nutzt den Dispo regelmäßig. Rechnungen werden erst nach Mahnung bezahlt. Ein Lieferant verlangt Vorkasse. Steuervorauszahlungen bringen dich ins Schwitzen. Du schiebst private Entnahmen. Hier brauchst du sofort eine Liquiditätsvorschau und einen Maßnahmenplan.

Rot: sofort handeln

Du sortierst Rechnungen in zwei Stapel, bezahlbar und warten. Sozialversicherungsbeiträge oder Umsatzsteuer sind offen. Der Kontokorrent ist ausgeschöpft. Du nimmst Anzahlungen für Feiern an, um laufende Rechnungen zu zahlen. Hier ist der erste Anruf der beim Fachanwalt für Insolvenzrecht, noch heute.

Wer frühzeitig gegensteuern will, braucht vor allem eines: Zahlen, die aktuell sind. Die BWA deines Steuerberaters kommt meist vier bis sechs Wochen nach Monatsende. Sie sagt dir, wie der Oktober war, wenn der November schon fast vorbei ist. Wie du sie trotzdem als Frühwarnsystem nutzt, steht in BWA in der Gastronomie verstehen. Welche Kennzahlen du wöchentlich selbst im Blick haben solltest, erklären wir unter Kennzahlen in der Gastronomie.

Stapel offener Rechnungen in einem Restaurant in der Krise
Zwei Stapel, bezahlbar und warten: das gefährlichste Warnsignal von allen. (Symbolbild, KI-generiert)

Ist dein Restaurant noch zu retten? Der 90-Prozent-Test

Die wichtigste Frage ist nicht, ob dein Laden läuft, sondern ob du deine fälligen Rechnungen bezahlen kannst. Die Rechtsprechung arbeitet dafür mit einer Faustformel: Kannst du weniger als 90 Prozent deiner fälligen Verbindlichkeiten bedienen und schließt sich diese Lücke nicht innerhalb von etwa drei Wochen, spricht das für Zahlungsunfähigkeit. Ist die Lücke kleiner und schließt sie sich absehbar, gilt sie meist als bloße Zahlungsstockung.

Fällig heißt dabei fällig. Eine Rechnung mit abgelaufenem Zahlungsziel ist fällig, auch wenn der Gläubiger nett ist und nicht mahnt. Genau hier täuschen sich fast alle Wirte. "Der Maler drängelt noch nicht" ist keine rechtliche Kategorie. Die gesetzliche Definition steht in der Insolvenzordnung, § 17.

So machst du den Test, mit Zahlen, nicht mit Gefühl:

Zahl A: Alle bereits fälligen Verbindlichkeiten. Lieferanten, Steuern, Sozialversicherung, Pacht, Handwerker, auch das, was der Schwager gestundet hat, solange es nicht schriftlich gestundet ist.

Zahl B: Dein verfügbares Geld plus alles, was in den nächsten drei Wochen sicher hereinkommt. Ohne Kontokorrentrahmen, ohne Hoffnung.

Rechnung: B geteilt durch A mal 100. Das ist deine Deckungsquote.

Zwei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich das Ergebnis ausfallen kann:

Bistro A: 40.000 Euro fällig, 37.600 Euro verfügbar

94 Prozent gedeckt

Über der 90-Prozent-Linie. Schließt sich die Lücke binnen drei Wochen, ist das eine Zahlungsstockung. Handeln, aber mit den Werkzeugen aus diesem Beitrag.

Landgasthof B: 58.000 Euro fällig, 19.000 Euro verfügbar

33 Prozent gedeckt

Weit unter der Linie. Hier geht es nicht mehr um Lieferantenkonditionen, sondern um einen Termin beim Fachanwalt, diese Woche.

Wenn dein Test sauber ist, hast du ein Liquiditätsproblem. Das ist unangenehm, aber genau das Problem, für das der Rest dieses Beitrags geschrieben ist. Wenn er hakt, hast du ein Rechtsproblem. Dafür ist kein Ratgeber das richtige Werkzeug, sondern ein Anwalt. Und je früher du ihn anrufst, desto mehr Wege stehen dir noch offen.

Warum entscheidet die Rechtsform über deine Pflichten in der Krise?

Bei einer GmbH, UG oder GmbH und Co. KG bist du als Geschäftsführer verpflichtet, bei Zahlungsunfähigkeit spätestens nach drei Wochen und bei Überschuldung spätestens nach sechs Wochen einen Insolvenzantrag zu stellen. Wer das versäumt, macht sich strafbar und haftet persönlich. Als Einzelunternehmer oder in einer GbR gibt es diese Antragspflicht nicht, dafür haftest du ohnehin mit deinem ganzen Privatvermögen.

Die Antragspflicht steht in der Insolvenzordnung, § 15a. Die Fristen sind Höchstfristen. Ausschöpfen darfst du sie nur, solange ernsthaft und aussichtsreich an einer Sanierung gearbeitet wird. Der schwierigste Teil ist dabei nicht die Frist, sondern der Tag, an dem sie zu laufen beginnt. Diesen Tag legt im Streitfall ein Insolvenzverwalter rückblickend fest, auf Basis deiner Unterlagen. Die Uhr läuft ab Eintritt der Krise, nicht ab dem Tag, an dem du sie bemerkst.

Überschuldung bedeutet vereinfacht: Dein Vermögen deckt deine Schulden nicht, und es fehlt eine belastbare Prognose, dass der Betrieb in den nächsten zwölf Monaten weiterlaufen kann. So steht es in der Insolvenzordnung, § 19. Für ein Einzelunternehmen ist Überschuldung kein Insolvenzgrund, für eine GmbH schon. Und als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft bist du nach dem StaRUG, § 1 sogar ausdrücklich verpflichtet, Entwicklungen, die den Fortbestand gefährden können, fortlaufend zu überwachen.

Viele Wirte wissen nicht einmal genau, in welcher Rechtsform sie stecken, weil das der Steuerberater vor zwanzig Jahren entschieden hat. Ruf ihn an und frag. Das ist ein Anruf von zwei Minuten und die Grundlage für alles Weitere. Welche Rechtsform wann sinnvoll ist, erklären wir in Rechtsform in der Gastronomie.

Welche drei Fehler machen eine Krise zur Katastrophe?

Drei Fehler verwandeln ein lösbares Liquiditätsproblem in eine persönliche Katastrophe: nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge, Zahlungen an einzelne Gläubiger nach Eintritt der Insolvenzreife und neue Verbindlichkeiten, obwohl du weißt, dass du sie nicht bezahlen kannst. Alle drei passieren meist aus guten Motiven, und alle drei können dich persönlich haftbar oder strafbar machen.

Falle 1: Sozialversicherungsbeiträge schieben. Viele Wirte zahlen die Nettolöhne immer pünktlich, weil die Mitarbeiter nichts merken sollen, und lassen dafür die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung liegen. Das ist nach dem Strafgesetzbuch, § 266a eine Straftat, keine Ordnungswidrigkeit. Sie trifft dich unabhängig von der Rechtsform, und als GmbH-Geschäftsführer haftest du dafür persönlich. Die Gefahr ist nicht, dass das oft passiert. Die Gefahr ist, dass kaum jemand weiß, dass dieser eine Posten anders funktioniert als jede andere Rechnung.

Falle 2: Den wichtigen Lieferanten noch schnell bezahlen. Sobald Insolvenzreife eingetreten ist, darf der Geschäftsführer einer Gesellschaft grundsätzlich keine Zahlungen mehr leisten, die die Masse schmälern. So regelt es die Insolvenzordnung, § 15b. Wer trotzdem den Getränkelieferanten bezahlt, damit der Betrieb weiterläuft, kann diese Zahlung später aus eigener Tasche erstatten müssen. Es gibt Ausnahmen für Zahlungen, die zur Aufrechterhaltung des Betriebs nötig sind. Die Abgrenzung gehört in die Hand eines Anwalts.

Falle 3: Anzahlungen verbrauchen. Anzahlungen für Hochzeiten und Feiern sind in vielen Betrieben die stille Reserve. In der Krise werden sie zum Risiko. Wer weiß, dass er nicht mehr zahlen kann, und trotzdem neue Verpflichtungen eingeht oder Anzahlungen für eine Feier im Juli im Februar für Löhne verwendet, bewegt sich Richtung Eingehungsbetrug. Eine Anzahlung ist kein Umsatz. Sie ist eine Schuld, die du in Arbeit zurückzahlst.

Merksatz

Wenn dein Geld nicht für alles reicht, sind die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nicht der Posten, den du schiebst. Und wenn sie schon offen sind: heute Fachanwalt, nicht nächste Woche.

Wie baust du in einem Vormittag deine 13-Wochen-Vorschau?

Eine 13-Wochen-Liquiditätsvorschau zeigt dir Woche für Woche, wie viel Geld auf dem Konto sein wird, und damit, wann es eng wird, bevor es eng ist. Du brauchst keine Software, eine Tabelle mit 13 Spalten reicht. Beim ersten Mal dauert es zwei bis drei Stunden, danach jeden Montag zwanzig Minuten. Dreizehn Wochen sind lang genug zum Handeln und kurz genug für belastbare Schätzungen.

Der Kontostand lügt nämlich systematisch. Er kennt drei Dinge nicht: deine Verpflichtungen, deine Saisonalität und die Klumpen, also Zahlungen, die nicht monatlich kommen. Umsatzsteuer, Berufsgenossenschaft, Jahresversicherungen, Urlaubsgeld, Steuernachzahlung. Verteilt über zwölf Monate wären sie leicht zu tragen. So, wie sie tatsächlich kommen, sind sie der häufigste Auslöser für den Moment, in dem es eng wird.

Die Vorschau in sechs Schritten

1. Startwert: Kontostand aller Geschäftskonten heute. Kontokorrentrahmen nicht mitzählen, der ist geliehen.

2. Einnahmen je Woche: Vorjahreswoche als Basis, minus zehn Prozent Sicherheitsabschlag. Kartenzahlungen kommen ein bis sieben Tage später an.

3. Ausgaben je Woche: Die letzten zwölf Monate Kontoauszüge Zeile für Zeile durchgehen. Feste Kosten, schwankende Kosten und die Klumpen genau in die Woche setzen, in der sie abgehen.

4. Die Linie: Startwert plus Einnahmen minus Ausgaben ergibt den Endbestand, der ist der Startwert der nächsten Woche.

5. Alarmwert: Nicht null ist deine Grenze, sondern mindestens eine Monatslohnsumme plus eine Monatspacht. Jede Woche darunter ist eine Warnstufe.

6. Fortschreiben: Jeden Montag die vergangene Woche mit echten Zahlen überschreiben und hinten eine neue Woche anhängen.

Diese Tabelle ist mehr als ein Kontrollinstrument. Sie ist das Dokument, das dich bei jedem wichtigen Gespräch der nächsten Monate stark macht. Die Bank will sie sehen, der Steuerberater will sie sehen, und im Ernstfall will sie auch ein Insolvenzverwalter sehen. Eine ausführliche Anleitung mit Vorlage findest du in Liquiditätsplanung Gastronomie.

Eine Beobachtung aus fast jeder ersten Vorschau: Wer zwölf Monate Kontoauszüge Zeile für Zeile durchgeht, findet etwas. Wartungsverträge für Geräte, die längst nicht mehr im Haus sind. Doppelte Versicherungen. Abos, die keiner mehr nutzt. Bei manchen sind es neunzig Euro im Monat, bei manchen mehrere hundert.

Brief mit Frist am Briefkasten eines Restaurants in der Krise
In der Krise laufen Fristen, keine Rechnungen. Die Vorschau zeigt sie Wochen vorher. (Symbolbild, KI-generiert)

In welcher Reihenfolge rettest du dein Restaurant?

Wer sein Restaurant retten will, muss die Reihenfolge einhalten, denn sie entscheidet über den Preis der Rettung. Zuerst verschiebst du Ausgaben, die sich verschieben lassen, dann verlängerst du Zahlungsziele, solange du noch pünktlich zahlst, dann ziehst du Einnahmen nach vorn, und erst ganz am Ende sprichst du über neues Geld von der Bank. Wer bei Schritt vier anfängt, weil für die ersten drei keine Zeit mehr ist, zahlt dafür mit schlechten Konditionen und schwacher Verhandlungsposition.

Schritt Was konkret Kostet
1. Ausgaben schiebenAnschaffungen, Renovierung, Wartungen ohne Fristnur eine Entscheidung
2. Zahlungsziele verlängernmit Lieferanten reden, solange du noch pünktlich zahlstein Telefonat
3. Einnahmen vorziehenoffene Rechnungen nachfassen, Gutscheinaktion, saubere AnzahlungsregelnOrganisation
4. Gespräch mit Verpächterbefristete Pachtminderung oder Stundung, schriftlichVerhandlung, ggf. Gegenleistung
5. FremdmittelBank, Förderdarlehen, Bürgschaftsbank, mit Vorschau und PlanZinsen und Sicherheiten

Beim Zahlungsziel gilt eine Regel, die viele unterschätzen: Rede mit dem Lieferanten, solange du noch ein guter Kunde bist. Im Dezember, wenn du viel bestellst, sagt kaum ein Lieferant nein zu sechzig statt dreißig Tagen. Im Februar, wenn die Rechnung schon überfällig ist, verlangt er Vorkasse. Aber Vorsicht: Ein verlängertes Zahlungsziel löst nichts auf. Es schiebt einen Berg nach hinten. Trag die verschobene Summe sofort in deine Vorschau ein.

Beim Verpächter hilft ein klares Angebot mehr als eine Bitte. Wer mit Vorschau, Maßnahmenplan und einem konkreten Vorschlag kommt, etwa zwölf Monate reduzierte Pacht gegen eine längere Laufzeit, wird ernster genommen als jemand, der nur sagt, dass es gerade schwer ist. Worauf es bei Pachtverträgen ankommt, steht in Pachtvertrag Gastronomie. Wenn eine Brauerei Teil deiner Finanzierung ist, lohnt sich auch ein Blick in den Liefervertrag.

Und wenn neues Geld nötig ist, dann bitte aus einer Position der Ruhe, mit Unterlagen und Vorlauf. Banken entscheiden in zwei bis drei Wochen, nicht über Nacht. Welche Finanzierungswege es gibt und wie eine Bürgschaftsbank fehlende Sicherheiten ersetzen kann, erklären wir in KfW oder Hausbank und Bürgschaft für Gastronomen. Ein Kredit, der nur alte Schulden bezahlt, ohne die Ursache des Minus anzufassen, kauft allerdings nur Zeit zum Höchstpreis.

Welche Hebel bringen im Betrieb am schnellsten Geld?

Am schnellsten wirken Öffnungszeiten, Personaleinsatz nach Umsatzkurve, Preise und Portionsgrößen der meistverkauften Gerichte sowie die Durchsicht aller laufenden Verträge. Diese vier Hebel brauchen keine Investition und wirken innerhalb von Wochen. Erst danach lohnen sich größere Schritte wie eine neue Speisekarte oder Energiemaßnahmen. Wichtig ist, dass jede Maßnahme in Euro gerechnet wird, nicht in Prozent.

Öffnungszeiten. Mehr Umsatz macht Verluste nicht kleiner, wenn jede zusätzliche Stunde mehr kostet, als sie bringt. Ein Montag mit zwölf Gästen, zwei Servicekräften, einem Koch und laufender Küche ist kein Umsatz, sondern ein teures Hobby. Rechne jede Schicht einzeln durch. Wie das geht, zeigt Öffnungszeiten kalkulieren. In vielen Betrieben, die wir begleiten, ist ein zusätzlicher Ruhetag einer der ersten Schritte.

Personal nach Umsatzkurve. Leg die Kassendaten stundengenau neben den Dienstplan. Fast immer zeigt sich, dass in ruhigen Stunden zu viele Leute im Haus sind und am Samstagabend zu wenige. Wie du Personalkosten ohne Kündigungen senkst, steht in Personalkosten in der Gastronomie, wie du den Dienstplan nach Umsatz baust, in Dienstplan Gastronomie.

Preise und Portionen. In der Krise trauen sich viele Wirte nicht an die Preise. Dabei ist genau jetzt die Kalkulation in der Gastronomie die wichtigste Stellschraube. Wenn der Einkauf seit Jahren steigt und die Karte gleich bleibt, verlierst du an jedem einzelnen Teller Geld. Prüf zuerst die zehn meistverkauften Gerichte: Stimmen Rezeptur, Portion und Preis noch? Wie du richtig kalkulierst, zeigt unsere Seite zur Kalkulation mit dem DB-Rechner, und wie du Gerichte nach Deckungsbeitrag ordnest, in Menu Engineering.

Verträge und Fixkosten. Geh jede Abbuchung der letzten zwölf Monate durch und frag bei jeder: Brauche ich das noch, und zu diesem Preis? Versicherungen, Leasing, Software, Wartung, Energie, Telefon. Kein anderer Schritt bringt so viel pro investierter Stunde. Ansätze für die Energiekosten findest du in Energiesparen im Restaurant.

Break-even als Wippe zwischen Kosten und Umsatz in der Gastronomie
Wer verliert und mehr Umsatz macht, verliert mehr. Erst muss die Rechnung pro Gast stimmen. (Symbolbild, KI-generiert)

Warum härter arbeiten nicht hilft

Der erste Reflex in der Krise ist fast immer: mehr Öffnungszeiten, mehr Aktionen, weniger Schlaf. Aber ein Gericht mit negativem Deckungsbeitrag wird nicht besser, wenn du es hundertmal statt fünfzigmal verkaufst. Mehr Einsatz auf einer kaputten Kostenstruktur ist wie schneller fahren mit einem Loch im Tank. Du kommst nur schneller zum Stillstand.

Wie du den Deckungsbeitrag pro Gast und pro Gericht ermittelst, zeigt Deckungsbeitragskalkulation Gastronomie. Wenn du wissen willst, was am Ende für dich übrig bleibt, rechne mit Wie viel verdient ein Gastronom? nach, inklusive eines realistischen Unternehmerlohns.

Welche Sanierungswege gibt es, wenn es nicht mehr reicht?

Wenn die eigenen Hebel nicht mehr reichen, gibt es mehrere geordnete Wege: eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern, einen Restrukturierungsplan nach dem StaRUG, ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung, das Schutzschirmverfahren oder das Regelinsolvenzverfahren. Die ersten vier können den Betrieb erhalten, stehen aber nur offen, wenn du früh genug kommst. Wer zu spät kommt, landet im Regelverfahren.

Weg Wann möglich Wer führt den Betrieb
Außergerichtliche Einigungsolange alle Beteiligten mitziehendu
Restrukturierung nach StaRUGbei drohender, noch nicht eingetretener Zahlungsunfähigkeitdu, mit Plan
Eigenverwaltungim Insolvenzverfahren, auf Antrag und mit guter Vorbereitungdu, unter Aufsicht eines Sachwalters
Schutzschirmverfahrenbei drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, nicht bei bereits eingetretener Zahlungsunfähigkeitdu, mit bis zu drei Monaten Schutz für einen Plan
Regelinsolvenzwenn nichts anderes mehr gehtein Insolvenzverwalter

Der häufigste Irrtum lautet: "Wenn ich zum Anwalt gehe, ist alles vorbei." Das Gegenteil ist richtig. Ein Fachanwalt für Insolvenzrecht ist kein Bestatter. Sein Job ist zu prüfen, wo du rechtlich stehst, und dir zu sagen, welche Wege offen sind. In vielen Fällen lautet das Ergebnis: Du bist noch nicht insolvenzreif, und hier sind die drei Dinge, die du in den nächsten vier Wochen tun musst, damit es so bleibt.

Die Regeln zum Schutzschirmverfahren stehen in der Insolvenzordnung, § 270d. Ob einer dieser Wege für deinen Betrieb in Frage kommt, kann nur ein Anwalt nach Prüfung deiner Unterlagen sagen. Was du vorher tun kannst: Unterlagen zusammenstellen. Die 13-Wochen-Vorschau, eine Liste aller offenen Verbindlichkeiten mit Fälligkeitsdatum, die letzten BWAs mit Summen- und Saldenlisten, den letzten Jahresabschluss, die Gesellschaftsverträge und eine Aufstellung aller Sicherheiten und Bürgschaften.

Die Sätze für den ersten Anruf

"Guten Tag, ich führe einen Gastronomiebetrieb in [Ort] in der Rechtsform [Rechtsform]. Ich habe eine Liquiditätsplanung aufgestellt und komme zu dem Ergebnis, dass ich meine fälligen Verbindlichkeiten derzeit nicht vollständig bedienen kann. Ich möchte prüfen lassen, ob bereits Insolvenzreife vorliegt und welche Pflichten für mich gelten. Können Sie mir kurzfristig einen Termin geben, und was kostet ein Erstgespräch?" Mehr braucht es nicht.

Wie sieht eine Rettung in der Praxis aus?

In der Praxis beginnt der Versuch, ein Restaurant zu retten, selten mit einer großen Maßnahme, sondern mit einem ehrlichen Kassensturz, einem Anruf beim richtigen Fachmann und danach vielen kleinen Schritten in der richtigen Reihenfolge. Der folgende Fall stammt aus René Kaplicks Buch "Wo dein Geld hingeht" und zeigt, wie knapp es werden kann und warum der Zeitpunkt alles entscheidet.

Aus der Beratungspraxis: Landgasthof in der Prignitz

Klaus führt seit über zwanzig Jahren einen Landgasthof mit 80 Plätzen und einem Saal für 120 Gäste, organisiert als GmbH, er selbst ist Geschäftsführer und Alleingesellschafter. Seit Ende Oktober macht er abends am Küchentisch zwei Stapel: links die Rechnungen, die er bezahlt, rechts die, die warten können. Es begann als Notlösung an einem einzigen Abend. Beim dritten Mal war es Routine.

Anfang Januar lagen im rechten Stapel der Maler, der im Sommer den Saal gestrichen hatte, zwei Rechnungen des Metzgers, die Berufsgenossenschaft, die Umsatzsteuer für November und Dezember und die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung für drei Monate. Die Nettolöhne hatte er immer pünktlich gezahlt. Seine Leute sollten nichts merken.

Beim gemeinsamen Durchrechnen kam heraus: 58.000 Euro offene Rechnungen, knapp 19.000 Euro verfügbar inklusive aller sicheren Einnahmen der nächsten drei Wochen. Über Wareneinsatz haben wir an diesem Vormittag nicht gesprochen. Klaus hat den Fachanwalt angerufen, bevor wir das Haus verlassen haben.

Das Ergebnis war weniger dramatisch als befürchtet und dramatischer als erhofft. Zahlungsunfähigkeit lag nach Einschätzung des Anwalts noch nicht eindeutig vor, weil zwei größere Bankettanzahlungen sicher zugesagt waren und der Maler eine schriftliche Stundungsvereinbarung unterschrieb. Die Sozialversicherungsbeiträge waren das ernste Thema. Klaus hat sie über eine Ratenvereinbarung mit den Einzugsstellen nachgezahlt und seither nie wieder angefasst.

Danach kam die eigentliche Arbeit: Fixkosten durchgekämmt, Lieferantenkonditionen neu verhandelt, mit dem Verpächter zwölf Monate reduzierte Pacht vereinbart und nach einer ehrlichen Rechnung über Montag und Dienstag einen zweiten Ruhetag eingeführt. Den Gasthof gibt es heute noch.

Der Fall ist aus mehreren echten Beratungssituationen zusammengesetzt und anonymisiert. Name, Ort und Details wurden verändert. Ausführlich steht er im Kapitel "Zwei Stapel" des Buches "Wo dein Geld hingeht".

Klaus hat später gesagt, dass ihn nicht die Zahlen aus der Bahn geworfen haben, sondern die acht Wochen davor, in denen er abends allein in der Küche saß, ohne mit irgendjemandem darüber zu reden. Das ist der Teil, über den in dieser Branche zu wenig gesprochen wird. Wer in dieser Lage steckt, ist selten allein, aber er fühlt sich so. Und dieses Gefühl verzögert genau die Entscheidung, die alles ändert.

Wann ist Aufhören die bessere Entscheidung?

Aufhören ist die bessere Entscheidung, wenn der Betrieb auch nach allen Maßnahmen keinen positiven Deckungsbeitrag erwirtschaftet, wenn das Konzept am Standort nicht mehr trägt oder wenn du selbst nicht mehr kannst. Ein geordneter Ausstieg, ein Verkauf oder eine Übergabe an einen Nachfolger ist dann kein Scheitern, sondern der Weg, der dein Privatvermögen und deine Gesundheit schützt.

Ein Betrieb ohne Substanz wird durch bessere Zahlen nicht gerettet. Das ehrlich zu sagen gehört zu einer guten Restaurantberatung genauso wie das Rechnen. Wir haben Betriebe begleitet, bei denen der Moment der Wahrheit zu spät kam und das Haus weg war. Und wir haben Betriebe begleitet, bei denen der Inhaber rechtzeitig die Reißleine gezogen hat, geordnet aus der Sache herauskam und heute als angestellter Küchenchef arbeitet, mit seinem Privatvermögen.

Wenn der Betrieb selbst gesund ist, du aber raus willst, ist ein Verkauf oft der bessere Weg als eine Schließung. Ein laufender Betrieb mit Stammgästen und funktionierender Küche hat einen Wert. Wie eine Übergabe abläuft, steht in Das Lebenswerk übergeben.

Wer hilft dir in der Krise, und was kostet das?

In der Krise brauchst du drei Fachleute mit klar getrennten Rollen: einen Fachanwalt für Insolvenzrecht für die rechtliche Lage, deinen Steuerberater für Zahlen, Steuern und Nachzahlungen und einen Gastronomieberater für das Operative, also Kalkulation, Personal, Öffnungszeiten und den Maßnahmenplan im Betrieb. Das Erstgespräch bei den Gastro Piraten ist kostenlos und dauert 30 Minuten.

Unser Teil ist der Betrieb selbst. In der Krisenberatung Gastronomie arbeiten wir als Gastronomieberater dort, wo das Geld verdient oder verloren wird. Als Unternehmensberatung Gastronomie analysieren wir, wo das Geld bleibt, rechnen jede Maßnahme in Euro vor und setzen sie mit deinem Team um. Ein guter Einstieg ist die BWA-Analyse: Wir prüfen deine BWAs und Summen- und Saldenlisten der letzten drei Jahre, finden die größten Lecks und besprechen die Ergebnisse mit dir im Video-Call. Sie kostet 699 Euro zzgl. Umsatzsteuer. Wie unsere Gastronomieberatung insgesamt abläuft, steht unter Gastronomieberatung.

Wenn das Geld für Beratung knapp ist: Frag bei deiner IHK und beim DEHOGA nach aktuellen Programmen für Krisen- und Sanierungsberatung. Solche Programme gibt es immer wieder, und die Beratungsstellen wissen, was gerade verfügbar ist. Beim Fachanwalt kannst du im Erstgespräch nach den Kosten und nach Ratenzahlung fragen. Und dein Steuerberater kennt oft Anwälte, mit denen er regelmäßig zusammenarbeitet.

Ein Berater für Gastronomie ersetzt in der Krise weder Anwalt noch Steuerberater. Aber er sorgt dafür, dass nach dem rechtlichen Teil auch wirklich etwas im Betrieb passiert. Denn die schönste Stundungsvereinbarung hilft nichts, wenn der Montag weiter Geld kostet.

Leerer Gastraum an einem Dienstag in einem Restaurant in der Krise
Der leere Dienstag kostet mehr, als er bringt. Das zeigt erst die Rechnung pro Schicht. (Symbolbild, KI-generiert)

Das Buch zur Krise: Wo dein Geld hingeht

Band 1 der Reihe "Vom Wirt zum Unternehmer" von René Kaplick. Mit der 13-Wochen-Vorschau als Vorlage, dem Insolvenz-Selbsttest im Kapitel "Zwei Stapel" und den Sätzen, die du im Gespräch mit Verpächter, Lieferant, Bank und Finanzamt wirklich brauchst. Für drei Betriebsgrößen durchgerechnet.

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Häufige Fragen zur Rettung eines Restaurants

Wie erkenne ich, ob mein Restaurant noch zu retten ist?

Ob du dein Restaurant retten kannst, zeigt ein einfacher Test: Prüfe, ob dein verfügbares Geld plus sichere Einnahmen der nächsten drei Wochen mindestens 90 Prozent deiner fälligen Rechnungen deckt und ob der Betrieb pro Gast einen positiven Deckungsbeitrag verdient. Ist beides der Fall, hast du ein lösbares Liquiditätsproblem. Liegt die Deckung darunter oder sind Sozialversicherungsbeiträge offen, sprich sofort mit einem Fachanwalt für Insolvenzrecht.

Ab wann ist ein Restaurant zahlungsunfähig?

Zahlungsunfähig ist, wer seine fälligen Zahlungspflichten nicht mehr erfüllen kann. Als Faustformel gilt: Kannst du weniger als 90 Prozent deiner fälligen Verbindlichkeiten bedienen und schließt sich die Lücke nicht innerhalb von etwa drei Wochen, spricht das für Zahlungsunfähigkeit. Fällig ist eine Rechnung mit abgelaufenem Zahlungsziel, auch ohne Mahnung.

Muss ich als Gastronom Insolvenz anmelden?

Als Geschäftsführer einer GmbH, UG oder GmbH und Co. KG ja: spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und sechs Wochen nach Eintritt der Überschuldung, so regelt es § 15a der Insolvenzordnung. Als Einzelunternehmer gibt es diese Antragspflicht nicht, du haftest aber mit deinem Privatvermögen. Die Einzelheiten klärt ein Fachanwalt.

Was passiert, wenn ich Sozialversicherungsbeiträge nicht zahle?

Wer Löhne auszahlt, aber die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung nicht abführt, macht sich nach § 266a Strafgesetzbuch strafbar, unabhängig von der Rechtsform. Als GmbH-Geschäftsführer haftest du dafür zusätzlich persönlich. Sind Beiträge offen, ist der Anruf beim Fachanwalt noch am selben Tag fällig. Eine Ratenvereinbarung mit den Einzugsstellen ist ein etablierter Weg.

Kann ich mein Restaurant in der Insolvenz weiterführen?

Ja, unter Umständen. In der Eigenverwaltung und im Schutzschirmverfahren bleibt die Geschäftsführung im Amt und saniert unter Aufsicht eines Sachwalters. Diese Wege stehen aber nur offen, wenn du früh genug kommst und gut vorbereitet bist. Wer erst bei eingetretener Zahlungsunfähigkeit handelt, landet oft im Regelverfahren mit einem Insolvenzverwalter.

Was kostet eine Krisenberatung für die Gastronomie?

Das Erstgespräch bei den Gastro Piraten ist kostenlos und dauert 30 Minuten. Die BWA-Analyse als Einstieg kostet 699 Euro zzgl. Umsatzsteuer. Für Krisen- und Sanierungsberatung gibt es immer wieder Förderprogramme, IHK und DEHOGA wissen, was aktuell verfügbar ist. Die Kosten für einen Fachanwalt erfragst du im Erstgespräch, viele bieten Ratenzahlung an.

Welche Maßnahmen bringen in der Gastronomiekrise am schnellsten Geld?

Am schnellsten wirken Öffnungszeiten, die Personalplanung nach Umsatzkurve, Preise und Portionen der meistverkauften Gerichte und die Durchsicht aller laufenden Verträge. Parallel verlängerst du Zahlungsziele, solange du noch pünktlich zahlst, und baust eine 13-Wochen-Liquiditätsvorschau. Neues Geld von der Bank kommt erst am Ende der Reihenfolge.

Soll ich mein Restaurant lieber verkaufen oder schließen?

Wenn der Betrieb selbst gesund ist, aber du raus willst, ist ein Verkauf meist besser als eine Schließung, weil ein laufender Betrieb mit Stammgästen einen Wert hat. Trägt das Konzept am Standort nicht mehr, ist ein geordneter Ausstieg mit anwaltlicher Begleitung oft der Weg, der dein Privatvermögen schützt. Entscheidend ist, die Entscheidung rechtzeitig zu treffen.

Über den Autor

René Kaplick ist Gründer und CEO der Gastro Piraten, Keynote-Speaker und Autor. Er ist in der Gastronomie aufgewachsen, hat mit zehn Jahren die ersten Gäste bedient, eine Kochausbildung gemacht und in der Sternegastronomie gearbeitet, unter anderem im First Floor Berlin. Dazu ist er Handelsfachwirt. Seit 1990 arbeitet er im Gastgewerbe, seit 2010 berät er mit den Gastro Piraten Restaurants und Hotels und hat über 5.600 Betriebe begleitet. Er hat sieben Fachbücher geschrieben. Mehr über René Kaplick

Die gefährlichste Rechnung in deinem Betrieb ist nicht die unbezahlte. Es ist die, die du nicht mehr öffnest.

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