Das Lebenswerk übergeben: das Buch zur Nachfolge in der Gastronomie

Gründung | 18 Minuten Lesezeit | Stand: August 2026

Über 600.000 Betriebe stehen in Deutschland zur Übergabe an. 2024 gaben 33.346 gastgewerbliche Betriebe auf, der höchste Wert aller Zeiten. Hinter jeder dieser Zahlen steht ein Mensch, der sein Lebenswerk nicht übergeben hat, sondern aufgegeben. Klingt nach einem Thema für später, oder? Genau das ist der Fehler. Die meisten Wirte planen ihre Speisekarte akribischer als ihre Nachfolge, und wenn sie das Thema anpacken, ist der beste Zeitpunkt oft schon vorbei. Genau hier setzt das Buch Das Lebenswerk übergeben von René Kaplick an. Dieser Beitrag zeigt dir, worum es im Buch geht, gibt dir eine echte Leseprobe aus Kapitel 1, den vollständigen Überblick über alle 14 Kapitel, und sagt dir ehrlich, für wen sich das Buch lohnt und warum du es lesen solltest, bevor dein eigenes stilles Ablaufdatum zum Gestern wird.

Worum geht es in „Das Lebenswerk übergeben“?

„Das Lebenswerk übergeben“ ist ein Praxisbuch von René Kaplick über die Unternehmensnachfolge in der Gastronomie und Hotellerie. Es begleitet Inhaber durch den vollständigen Lebenszyklus einer Betriebsübergabe, von der ersten Erkenntnis, dass das Thema dringend ist, bis zum letzten Akt des Loslassens. Kein abstraktes Lehrbuch, sondern ein ehrliches Kompendium für alle, die ihren Betrieb nicht dem Zufall überlassen wollen.

Das Besondere ist der Aufbau. Jedes der 14 Kapitel beginnt mit einer Geschichte, einem fiktiven, aber lebensnahen Protagonisten, der eine reale Situation der Übergabe erlebt. Diese Geschichte wird in fundiertes Fachwissen überführt, belegt durch aktuelle Studien des DIHK, der KfW, des IfM Bonn und der DEHOGA. Am Ende jedes Kapitels bringt ein Highlight-Kasten die wichtigsten Erkenntnisse auf den Punkt. So liest sich das Buch wie eine Geschichte und funktioniert trotzdem als Handbuch.

Auf einen Blick. 14 Kapitel, rund 348 Seiten, über 88.000 Wörter. Vom stillen Ablaufdatum über Bewertung, Steuern, Finanzierung und Übergabeprozess bis zum Loslassen. Für Gastronomen, Hoteliers und Familienbetriebe. Erhältlich auf Amazon.

Warum ist die Nachfolge in der Gastronomie 2026 so dringend?

Die Nachfolge in der Gastronomie ist 2026 so dringend, weil viel mehr Betriebe übergeben werden wollen, als es Käufer gibt, und weil die meisten Inhaber viel zu spät anfangen. Das Ergebnis ist ein Käufermarkt, in dem der Käufer die Bedingungen diktiert und jeder verlorene Monat den erzielbaren Preis senkt.

Das Buch trägt die Zahlen dazu zusammen, und sie sind unbequem. Das KfW-Nachfolge-Monitoring 2024 zeigt: Nur 26 Prozent der Betriebe mit einem Übergabehorizont von zwei Jahren hatten zum Befragungszeitpunkt überhaupt einen Nachfolger, ein Rückgang um sieben Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Drei von vier Betrieben, die in zwei Jahren übergeben wollen, suchen noch.

Noch deutlicher wird das Missverhältnis beim Blick auf Angebot und Nachfrage. Der DIHK-Report 2025 zählt knapp 10.000 Betriebe, die sich 2024 aktiv an die IHKs wandten, ein Rekordhoch. Ihnen standen nur rund 4.000 aktive Kaufinteressenten gegenüber, ein Verhältnis von 2,5 zu 1. Im Gastgewerbe liegt es sogar über 3 zu 1. Wer inseriert und wartet, wartet in einem Markt, in dem der Käufer am längeren Hebel sitzt.

Kennzahl zur UnternehmensnachfolgeWertQuelle (im Buch belegt)
Betriebe pro Jahr zur Übergabe (2026 bis 2030)rund 37.200IfM Bonn, 2025
Betriebe mit Nachfolger (Zwei-Jahres-Horizont)26 %KfW-Nachfolge-Monitoring, 2024
Betriebe an IHKs 2024 (Rekordhoch)knapp 10.000DIHK-Report, 2025
aktive Kaufinteressenten dazurund 4.000DIHK-Report, 2025
Verhältnis Verkäufer zu Käufer im Gastgewerbeüber 3 zu 1DIHK-Report, 2025
erwogen 2024 Schließung mangels Nachfolge27 %DIHK, 2025

Die Konsequenz steht schon in der Statistik: 27 Prozent der beratenen Betriebe erwogen 2024 eine Schließung, weil kein Nachfolger gefunden wurde. In der Gastronomie ist die Lage erfahrungsgemäß noch schärfer, weil die Einstiegshürden für externe Interessenten besonders hoch sind: Gaststättenerlaubnis, Pachtrecht, Personalintensität, saisonale Schwankungen. Wer das Thema früh und geordnet angeht, verwandelt diese Hürde in einen Vorsprung.

Leseprobe: Das stille Ablaufdatum

Damit du ein Gefühl für Ton und Tiefe bekommst, hier ein echter Auszug aus Kapitel 1. Er beginnt, wie jedes Kapitel, mit einer Geschichte. Diesmal mit Walter, 63, und seinem Gasthof zur Eiche.

Leseprobe aus Kapitel 1: Das stille Ablaufdatum

Walter Berger schließt seinen Gasthof jeden Abend gegen 23 Uhr ab. Seit 34 Jahren. Er ist immer der Letzte, der das Licht ausknipst, die Kasse abrechnet und die Stühle hochklappt. Nicht weil ein Mitarbeiter fehlt, sondern weil es sich so gehört. Weil er der Wirt ist. Weil der Gasthof zur Eiche sein Betrieb ist, sein Name, sein Atemrhythmus seit über drei Jahrzehnten. Er hat ihn mit 29 Jahren von einem erschöpften Vorgänger übernommen, als das Dorf einen Wirt brauchte und er jemand sein wollte, dem das etwas bedeutet.

Er hat den Betrieb durch alles geführt, was eine Wirtschaftsbiographie ausmacht: Krisen, schlechte Sommer, den Tod seiner Frau vor elf Jahren, Corona, Energiepreiswellen, Fachkräftemangel. Er hat nie aufgehört. Und er weiß, ehrlich gesagt, nicht, wie ein Aufhören überhaupt gehen soll. Nicht abstrakt, sondern ganz konkret: Er hat keine Vorstellung davon, was sein Leben wäre, wenn er morgens nicht mehr aufmacht. Wenn der Gasthof nicht auf ihn wartet.

Dann sagt sein alter Freund Klaus einen Satz, der Walter danach drei Wochen lang nicht schlafen lässt: Du hast ein Ablaufdatum, Walter. Du weißt es nur noch nicht. Der Satz ist nicht grausam gemeint. Er ist ehrlich. Und Ehrlichkeit, ausgesprochen von jemandem, dem man vertraut, landet anders als alles, was man sich selbst sagt.

Drei Wochen später ruft Walter beim IHK-Beratungszentrum an. Er bekommt einen Termin mit Gerhard, der seit achtzehn Jahren Nachfolgeberatung macht. Gerhard stellt fünf Fragen. Haben Sie Ihre Prozesse dokumentiert? Nein. Hat jemand in Ihrem Team Entscheidungsvollmachten? Nein. Wann läuft Ihr Pachtvertrag aus? In vier Jahren, ohne Verlängerungsoption. Hat Ihr Steuerberater das Thema Übergabe angesprochen? Nein. Wissen Sie, was Ihr Betrieb wert ist? Walter zögert: Ich habe eine ungefähre Vorstellung. Gerhard antwortet ruhig und direkt: Das reicht nicht. Wir müssen reden.

Das ist Walters stilles Ablaufdatum. Es trägt kein Datum im Kalender. Es ist keine Krise, kein Alarm, kein lauter Einbruch. Es ist das leise Ergebnis von tausend kleinen Entscheidungen, das Thema Nachfolge auf morgen zu verschieben. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern weil das Tagesgeschäft immer dringender war, weil die nächste Saison immer wichtiger schien. Und jetzt, mit 63, mit einem Rücken der streikt, mit vier Jahren Pachtrestlaufzeit und null Übergabevorbereitung, ist das Morgen zum Gestern geworden.

Ende der Leseprobe. Im Buch folgt an dieser Stelle der Faktenteil: was das KfW-Nachfolge-Monitoring über Walters Fall sagt, warum er der statistische Normalfall ist und welche fünf Schritte ihm jetzt noch bleiben. Weiterlesen kannst du in Das Lebenswerk übergeben.

Was steckt im Buch? Alle 14 Kapitel im Überblick

Das Buch bildet den kompletten Weg einer Übergabe ab, von der ersten ehrlichen Bestandsaufnahme bis zum Tag danach. Hier alle 14 Kapitel in Kurzform, damit du siehst, was dich erwartet.

  • Kapitel 1, Das stille Ablaufdatum. Warum Gastwirte zu lange warten und was das konkret kostet. Mit Walter, 63.
  • Kapitel 2, Was ist mein Lebenswerk wirklich wert? Die drei Bewertungsmethoden, warum der emotionale Wert nie der Marktpreis ist und wie gezielte Vorbereitung den Kaufpreis in 18 Monaten um 76.000 Euro steigern kann.
  • Kapitel 3, Die drei Wege der Übergabe. Familienübergabe, Fremdverkauf und Management-Buy-Out im Vergleich, mit Chancen, Risiken und Steuerfolgen.
  • Kapitel 4, Das Gespräch, das keiner führen will. Warum die Familienübergabe emotional so komplex ist und wie man das schwere Gespräch führt, bevor es unausweichlich wird.
  • Kapitel 5, Den Richtigen finden. Suchkanäle, Qualifizierung und warum der Sympathischste oft nicht der richtige Käufer ist.
  • Kapitel 6, Was Zahlen nicht sagen. Das unsichtbare Kapital eines Betriebs: Stammgäste, Team, Lieferantenbeziehungen, regionale Einbettung.
  • Kapitel 7, Steuern, Recht, Kleingedrucktes. Asset Deal gegen Share Deal, steuerliche Freibeträge bis zu 700.000 Euro und der Pachtvertrag als meistunterschätztes Risiko.
  • Kapitel 8, Finanzierung der Übernahme. KfW, Bürgschaftsbank und Verkäuferfinanzierung als bewährte Dreierkombination. Mit Jannik, der beim dritten Gespräch sein Hotel finanziert bekam.
  • Kapitel 9, Der Übergabeprozess. Die fünf Phasen von der Vorbereitung bis zur Einarbeitung und warum Transparenz in der Due Diligence den Preis schützt.
  • Kapitel 10, Die 100 Tage danach. Was Nachfolger in den ersten Wochen wirklich prägt und warum der häufigste Fehler nicht ist, was sie tun, sondern wann.
  • Kapitel 11, Loslassen, die härteste Arbeit. Die Psychologie des Abschieds und warum Loslassen eine tägliche Praxis ist, kein einmaliger Akt. Mit Karl.
  • Kapitel 12, Wenn es keine Nachfolge gibt. Würdevoll schließen statt still verschwinden, mit der rechtlichen, steuerlichen und menschlichen Dimension.
  • Kapitel 13, Die Nachfolge als Chance. Warum Übernahme fast immer besser ist als Neugründung. Mit Lena, 29, die ein Café in Leipzig übernahm und in zwei Jahren zur Institution machte.
  • Kapitel 14, Dein Fahrplan. Drei konkrete Schritte für die nächsten 24 Stunden und ein strukturierter Plan für die nächsten zwölf Monate.

Für wen lohnt sich das Buch?

Das Buch lohnt sich für jeden, der einen Gastronomie- oder Hotelbetrieb besitzt und ihn nicht eines Tages einfach zusperren will. Am größten ist der Nutzen für Inhaber, die die Übergabe noch vor sich haben und Zeit gewinnen wollen, statt sie zu verlieren.

Übergeber und Inhaber

Wenn du deinen Betrieb in den nächsten zehn Jahren übergeben, verkaufen oder in der Familie weiterreichen willst, ist dieses Buch für dich geschrieben. Je früher du es liest, desto mehr Hebel hast du noch: bei der Bewertung, beim Preis, bei der Auswahl des Nachfolgers und bei der Steuer. Gerade Inhaber ab Mitte fünfzig gewinnen hier die Vorbereitungszeit zurück, die im Markt über den Preis entscheidet.

Nachfolger und Käufer

Auch wer einen Betrieb übernehmen will, profitiert. Das Buch zeigt aus Käufersicht, worauf es bei Bewertung, Finanzierung und den ersten 100 Tagen ankommt, und warum eine Übernahme fast immer der klügere Weg ist als eine Neugründung auf der grünen Wiese. Wie du die Finanzierung bankfähig aufstellst, ergänzt unser Beitrag zum Businessplan für die Gastronomie.

Familienbetriebe und Berater

Für Familienbetriebe ist vor allem das Kapitel über das Gespräch wertvoll, das keiner führen will. Und Berater sowie Steuerberater nutzen das Buch als strukturiertes Begleitmaterial, um Mandanten früh und geordnet an das Thema heranzuführen.

Was macht dieses Buch besonders?

Besonders ist dieses Buch, weil es das bislang einzige Praxisbuch im deutschsprachigen Raum ist, das die Unternehmensnachfolge speziell für Gastronomie und Hotellerie durchdekliniert. Allgemeine Nachfolge-Ratgeber gibt es viele. Einen, der Gaststättenerlaubnis, Pachtrecht, Saisonalität und Personalintensität von Anfang an mitdenkt, gibt es sonst nicht.

Dazu kommt die Machart. Jedes Kapitel verbindet eine Geschichte, die man nicht weglegen will, mit belegtem Fachwissen aus aktuellen Studien und einem klaren Fazit-Kasten. So bleibt der Stoff hängen, auch bei einem trockenen Thema wie Asset Deal gegen Share Deal. Und der Autor schreibt nicht vom Schreibtisch: René Kaplick ist im Familienbetrieb aufgewachsen, hat in der Sterneküche gekocht und über 5.600 Betriebe beraten. Er kennt die Übergabe von innen.

Wichtiger Hinweis. Das Buch macht die Nachfolge planbar und liefert das nötige Grundwissen, es ersetzt aber keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Für die konkrete Gestaltung von Kaufvertrag, Steuer und Pacht ziehst du am besten einen zugelassenen Steuerberater oder einen Rechtsanwalt hinzu. Das Buch bereitet dich darauf vor, mit diesen Fachleuten auf Augenhöhe zu sprechen.

Wie bekomme ich „Das Lebenswerk übergeben“?

Das Buch ist ab sofort auf Amazon erhältlich. Am meisten holst du heraus, wenn du es nicht ins Regal stellst, sondern mit dem Fahrplan aus Kapitel 14 direkt die ersten Schritte gehst.

Übergib dein Lebenswerk, statt es aufzugeben

„Das Lebenswerk übergeben“ von René Kaplick zeigt dir Schritt für Schritt, wie deine Nachfolge in der Gastronomie wirklich funktioniert. Lies es, bevor dein stilles Ablaufdatum zum Gestern wird.

Jetzt auf Amazon ansehen und lesen

Du willst deine Übergabe nicht allein angehen, sondern persönlich begleiten lassen? Die Gastro Piraten unterstützen dich in der Nachfolgeberatung. Buche dafür ein kostenloses Erstgespräch. Wie du deinen Betrieb vor der Übergabe wertvoller machst, zeigt außerdem unser Beitrag Gewinn steigern in der Gastronomie.

Über den Autor

René Kaplick hat Gastronomie nicht studiert. Er ist darin aufgewachsen. Mit zehn Jahren hat er das erste Bier gezapft, neben seinen Eltern, für echte Gäste. Was folgte: Kochausbildung, Stationen in der Sternegastronomie (u.a. First Floor Berlin, Michelin-Stern), Handelsfachwirt, über 5.600 beratene Betriebe im DACH-Raum seit 2010. Er begleitet Gastronomen und Hoteliers seit über 15 Jahren durch ihre Übergabe und ist Autor der Bücher „Das Lebenswerk übergeben“ und „Der digitale Wirt“. Die Fragen, die er stellt, hat er selbst durchgelebt.

Mehr über René Kaplick und das Team der Gastro Piraten auf unserer Über-uns-Seite

Häufige Fragen zum Buch und zur Nachfolge

Rund um das Buch

Was kostet „Das Lebenswerk übergeben“ und wo bekomme ich es?

Das Buch ist auf Amazon erhältlich, den aktuellen Preis siehst du direkt auf der Produktseite. Es umfasst rund 348 Seiten in 14 Kapiteln und ist als Praxishandbuch für Gastronomen, Hoteliers und Familienbetriebe geschrieben. Am besten liest du es, solange du deine Übergabe noch vor dir hast, denn dann hast du die meisten Hebel in der Hand.

Für wen ist das Buch geeignet?

Für alle, die einen Gastronomie- oder Hotelbetrieb besitzen oder übernehmen wollen. Übergeber gewinnen Vorbereitungszeit und einen besseren Preis, Nachfolger lernen Bewertung, Finanzierung und die ersten 100 Tage kennen, und Familienbetriebe bekommen Hilfe für das schwierige Gespräch. Auch Berater nutzen es als Begleitmaterial.

Ist das Buch auch für Nachfolger und Käufer sinnvoll?

Ja. Mehrere Kapitel sind bewusst aus Käufersicht geschrieben, etwa zur Finanzierung mit KfW und Bürgschaftsbank und zu den ersten 100 Tagen nach der Übernahme. Das Buch macht deutlich, warum eine Übernahme fast immer klüger ist als eine Neugründung, und wie du als Nachfolger die typischen Fehler der ersten Wochen vermeidest.

Rund um die Nachfolge

Wann sollte ich mit der Nachfolge anfangen?

So früh wie möglich, in der Regel fünf bis zehn Jahre vor dem geplanten Ausstieg. Der Grund steht in den Zahlen: Nur 26 Prozent der Betriebe mit Zwei-Jahres-Horizont haben überhaupt einen Nachfolger. Jeder Monat, den du über deinem optimalen Übergabealter wartest, bedeutet weniger Vorbereitung und einen niedrigeren erzielbaren Preis. Früh anfangen ist der größte Hebel überhaupt.

Wie wird mein Gastronomiebetrieb bewertet?

Das Buch erklärt drei gängige Bewertungsmethoden für Gastronomiebetriebe und zeigt, warum der emotionale Wert fast nie dem Marktpreis entspricht. Wichtig ist die Erkenntnis, dass gezielte Vorbereitung den Preis aktiv steigert, im Buchbeispiel um 76.000 Euro in 18 Monaten. Für die konkrete Bewertung deines Betriebs solltest du zusätzlich fachlichen Rat einholen.

Ersetzt das Buch einen Steuerberater oder Anwalt?

Nein. Das Buch liefert das Grundwissen und macht die Nachfolge planbar, ersetzt aber keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung. Für Kaufvertrag, Steuergestaltung und Pachtfragen wendest du dich an einen zugelassenen Steuerberater oder einen Rechtsanwalt. Das Buch sorgt dafür, dass du diese Gespräche vorbereitet und auf Augenhöhe führst.

Was passiert, wenn ich keinen Nachfolger finde?

Auch dieser Fall hat einen eigenen Platz im Buch. Kapitel 12 zeigt, wie eine geordnete Betriebsaufgabe würdevoll gelingt, mit ihrer rechtlichen, steuerlichen und menschlichen Seite. Würdevoll schließen ist besser als still verschwinden, und mit Plan verliert man dabei deutlich weniger als im ungeordneten Rückzug.

Stand: August 2026. Die im Buch genannten Studienzahlen stammen von KfW, IfM Bonn, DIHK und DEHOGA. Preise und Verfügbarkeit des Buches siehst du jeweils aktuell auf der Amazon-Produktseite.

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