Gastro Piraten - Beratung und Buchhaltung für Gastonomie und Hotellerie

Rentabilität Hotel

Rentabilität, die Hauptschlagader des Unternehmens!

 

Vielleicht haben Sie sich im Vorfeld zu diesem Workshop gefragt, was hat mein Unternehmen mit einer Hauptschlagader oder gar einem Körper zu tun? Nun, wir sind der Meinung, dass es viel mehr Parallelen gibt, als man denkt. Und wir sind darüber hinaus der festen Überzeugung, dass die Rentabilität Ihres Unternehmens die Hauptschlagader Ihres Unternehmens darstellt. Es gibt aus unserer Sicht kein sensibleres und bedeutsameres Thema als die Rentabilität eines Unternehmens. Hier wird der Grundstein gelegt, ob ein Unternehmen nachhaltig und somit langfristig erfolgreich ist, oder nicht. Schauen wir aber noch ein Stück weit zurück in unser Unternehmen/unseren Körper.

Schon zu Urzeiten waren wir Menschen daran bedacht, den Körper eines Kindes zu nähren und wachsen zu lassen. Dieser Vorgang ging über mehrere Jahre sehr kontinuierlich und in kleinen Wachstumsschritten. Warum ist das in der Natur des Menschen so? Na ganz einfach, weil alle Sehnen, Muskeln und Gelenke eines Körpers ein Wachstum von beispielsweise 2 m in einem Jahr einfach nicht verkraften würden! Ähnlich verhält es sich mit einem Unternehmen. Auch ein Unternehmen muss gut genährt werden um ein langsames, aber gezieltes und kontinuierliches Wachstum zu realisieren. Dann wächst auch ein Unternehmen so gesund heran wie ein kleiner menschlicher Körper.

Wie kann ich mein Unternehmen nähren?

Natürlich gibt es hier zwar in der Theorie einige Parallelen, aber mein Unternehmen wächst natürlich nicht, in dem ich jeden Tag ein paar Bananen in den Eingang werfe und warte. Das mag vielleicht bei Kindern wunderbar funktionieren, aber ein Unternehmen wächst in der Tat anders. Mit Nähren eines Unternehmens ist vielmehr gemeint, dass jegliche erwirtschaftete Liquidität natürlich ein Anlass zur Freude darstellt, dieses erwirtschaftete Geld aber in jedem Fall jährlich in Form von Investitionen wieder in das Unternehmen zurückfließen sollte. Wer wiederkehrend sein Geld in sein Unternehmen investiert, schafft bei cleverer Investition jedes Jahr ein Plus an Gewinn! Denn die Vorgehensweise ist ganz einfach, egal in welchen Unternehmensteil Sie investieren. Schaffen Sie sich Anlagegüter an, erhöhen Sie den Komfort der Gäste und schaffen sich somit die Basis für noch mehr Stammgäste oder die Grundlage für eine Preiserhöhung. Investieren Sie vielleicht in neue Technik, erleichtern Sie in der Regel dem Personal die Arbeit und steigern somit Ihre Produktivität.

Aber was tun, wenn am Jahresende einfach nicht genügend Gewinn erwirtschaftet wurde, um

Die laufenden Kosten zu decken?

Überhaupt Investitionsrücklagen zu bilden?

Nun, an dieser Stelle verfallen viele Unternehmer in Panik und Hektik. Mit dieser Panik und Hektik lassen sich unserer Erfahrung nach kaum noch sinnvolle Entscheidungen treffen. Der Unternehmer weiß ja in der Regel schon im Vorfeld des Jahres, ob am Jahresende ein Gewinn oder Verlust zu Buche steht. Dies hat ihm nämlich sein Kontostand verraten. FALSCH! Diese aus unserer Sicht zu naive Denkweise spiegelt ein Großteil der Handlungen vieler Unternehmer wieder. Fast alle schauen auf Ihr Konto und bewerten in der Folge Ihre Rentabilität und das ist nicht ganz richtig. Der Kontostand ist in der Tat ein wichtiger Indikator für Wirtschaftlichkeit oder nicht, aber er ist unabhängig von der Rentabilität eines Unternehmens. Denn vor der Liquidität, also der Frage, ob mein Unternehmen Geld besitzt, steht in erster Linie die Frage nach der Rentabilität, sprich, ob mein Unternehmen Geld VERDIENT! Die sind in der Praxis zwei verschiedene paar Schuhe. Viele Unternehmen arbeiten schon sehr wirtschaftlich, besitzen aber trotzdem kein Geld. Dies liegt dann unserer Erfahrung nach in der falschen Verwendung der erwirtschafteten Mittel. Dies kann dann wiederum mehrere Ursachen haben, zum einen sind eventuell viel zu optimistische und hohe Tilgungsleistungen mit der Bank vereinbart wurden, oder das Geld fließt an irgendeiner anderen Stelle aus dem Unternehmen. Wichtig ist für jeden Unternehmer, dass das Verständnis geweckt wird, dassRentabilität und Liquidität getrennt betrachtet werden müssen. Wer sich allerdings in dem eben genannten Szenario wieder findet, sollte dringend etwas tun. Denn beispielsweise 80 % aller neu gegründeten Unternehmen überstehen die ersten fünf Geschäftsjahre nicht, weil Sie vorher nicht in der Lage waren ausreichend Liquidität in die Unternehmung zurück zu führen und in die Zukunft und ins Marketing zu investieren.

Wie gestalte ich also mein Unternehmen rentabler oder anders gesagt, wie lasse ich meinen Körper wachsen?

Achten Sie in beiden Fällen darauf, dass Sie ein gesundes Wachstum an die oberste Stelle stellen. Es gibt nichts schlimmeres als eine „Auf-Teufel-komm-raus-Lösung“ zu provozieren und mit einer cleveren Marketingaktion zwar das Haus voll zu haben, aber die dafür notwendigen Strukturen um den Ansturm abzufedern, nicht im Ansatz besitzen. Die Gefahr dahinter ist sicherlich jedem bekannt, denn unzufriedenen Gäste kommen nicht wieder und reden in der Regel auch offen über Ihre Unzufriedenheit. Man hat somit schneller einen fast nicht zu korrigierenden Imageschaden davon getragen, der in einer vielleicht ohnehin schwierigen Situation das Aus bedeuten könnte.

Der nächste wichtige Faktor neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Umsatzes ist das detaillierte Controlling im Bereich Wareneinsatz. In Zeiten von explodierenden Rohstoffpreisen leistet es sich die Gastronomie und Hotellerie mehr weg zu werfen und zu verschenken als je zuvor. Unsere Erfahrungen zeigen, dass viele Gastronomen und Hoteliers zwar von den Warenverlusten in Ihrem Unternehmen wissen, diese aber einfach nicht dokumentieren. Geschätzt liegt der Wert dann bei 0,5 bis max 1,0 % Warenverlust. Bei einer Überprüfung in Form einer Analyse durch die Gastro Piraten wurde dann ein Wert von über 3,2 % festgestellt. Das entspricht eine Verfehlung von über zwei Prozent, mal ganz davon abgesehen, was ein Betriebsprüfer zu dem folglich in der BWA zu hoch ausgewiesenen Wareneinsatz sagen würde?! Also wir sehen hier ganz klar den nächsten wichtigen Faktor zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit in einem Unternehmen. Die Optimierung des Wareneinsatzes fängt allerdings im Urschleim an, nämlich in der richtigen Kalkulation der Speisen und Getränke. Viele Unternehmer haben das Kalkulieren jedoch leider schon aufgegeben und orientieren sich an den Preisen des Nachbars. Der wiederum wird wahrscheinlich auch nicht kalkulieren und schaut ebenfalls vom Nachbarn ab. Was dabei herauskommt, sehen wir in vielen Großstätten. Ein Preiskampf, welcher uns eine unglaubliche Fluktuation an gastronomischen Einrichtungen beschert. Wir vertreten jedoch ganz klar den Standpunkt: Wer eine frische und gute Qualität anbietet, sollte sich nicht scheuen einen ebenso „qualitativen“ Preis dafür zu verlangen. Und viele unserer Kunden, die diesen Rat befolgt haben und anfangs ängstlich bis misstrauisch waren, spiegelten uns genau dies wieder. „Seitdem ich die Preise auf ein für mich erträgliches Maß erhöht habe, verdiene ich wieder Geld und man wird es fast nicht glauben, aber die Teller sind alle leer gegessen und die Wertschätzung der Gäste ist viel größer geworden! Super, danke an die Gastro Piraten!

Ein ebenso wichtiger Baustein in der Rentabilität sind die Lohnkosten. Viele Gastronomen und Hoteliers klagen über zu hohe Lohnkosten, wissen aber im Gegenzug nicht welcheAbrechnungsmöglichkeiten man hat. Wir haben in der Vergangenheit durch eine ganz simple Lohnoptimierung bis zu 28 % Lohnnebenkosten einsparen können und das ohne Personal zu entlassen, sondern nur durch eine clevere Abrechnungsvariante unter Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten.

Die bisher genannten Bausteine bilden die wichtigstenFaktoren zur Steigerung der Rentabilität. Darüber hinaus gibt es natürlich noch diverse andere Punkte wie beispielsweise die Einsparungsmöglichkeiten im Bereich Energie. Hierzu gibt es gezielte Fördermöglichkeiten von verschiedenen Institutionen, die eine solche Energieberatung fördern.

Als wichtigste Grundlage jeder Rentabilitätssteigerung ist der Unternehmer in der Pflicht. Jeder Unternehmer muss bereit sein, sein Handeln zu überdenken und sich Gedanken zu machen. Darüber hinaus muss ein Unternehmer bereit sein fremden Rat zu zulassen, denn jeder Unternehmer hat seine Kernkompetenzen in einem bestimmten Bereich. Niemand kann alles. Und genau deswegen ist es umso bedeutender sich beispielsweise den Rat eines Beraters einzuholen, welcher sich auf genau diese Problematik spezialisiert hat, die in Ihrem Unternehmen eventuell einen Missstand darstellt.


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